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Hier stimmt die Chemie

Die Experten des Teams Oberflächentechnik und Chemie über- nehmen vielfältige Aufgaben: Neben der traditionellen chemischen Analytik zur Charakterisierung von Betriebshilfsstoffen, wie Beiz-, Entfettungs- und Veredlungsbädern sowie umweltrelevanten Abwasseranalysen, führen sie insbesondere Oberflächenanalysen durch. Dabei verteilen sich die Untersuchungen etwa zu gleichen Teilen auf Kundenaufträge sowie auf innerbetriebliche Vorgänge und Entwicklungsarbeiten.

Breites Spektrum an Oberflächenanalysen

Die Messmöglichkeiten reichen vom Einsatz der Raster- elektronenmikroskopie über die Schichttiefenanalyse mithilfe der Glimmentladungs- spektroskopie bis hin zur elektrochemischen Impedanzspektroskopie. Die Rasterelektronenmikroskopie erlaubt es, neben der topografischen Oberflächen- aufnahme auch die chemische Zusammensetzung der Oberfläche zu bestimmen. Durch die elektrochemische Impedanzspektroskopie kann die Wechselwirkung zwischen Metalloberfläche und einer aufgebrachten organischen Beschichtung (Lack und/oder Kunststofffolie) beschrieben werden. Der Vorteil solcher elektrochemischer Verfahren: In Ergänzung zu traditionellen Testmethoden lassen sich Applikations- und Beschichtungsfehler aufzeigen, die einer Gleichstrommessung nicht zugänglich sind.

Korrosions- und Haftungstests

Die Experten von ThyssenKrupp Rasselstein können mithilfe verschiedener elektrochemischer Untersuchungsverfahren die Füllgutaggressivität gegenüber der Weißblechoberfläche beschreiben. Dies ermöglicht Vorhersagen über die zu erwartende Korrosionsbeständigkeit. Aber auch traditionelle Korrosionstests mit automatisierten Feuchtwarmzyklen nach DIN-Norm werden durchgeführt und beurteilt. Für den Verbundwerkstoff folienkaschiertes/ lackiertes Weißblech stehen Haftungstests im Mittelpunkt – insbesondere nach der Verformung und Sterilisation.

Enger Kontakt zu ThyssenKrupp und Hochschulen

Als Ergänzung zu den eigenen Untersuchungsmöglichkeiten pflegt das Team Oberflächentechnik einen engen Kontakt zur Forschung von ThyssenKrupp sowie zu hausexternen Instituten und Hochschulen. Auf diese Weise können Synergien optimal genutzt werden.

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